LEGO® Serious Play® – Herausforderungen der Digitalisierung einfach spielerisch lösen

Lego Serious Play ist eine innovative Problemlösungs-, Kommunikations- und Kreativmethode. In einem moderierten Prozess werden konkrete Themen- und Problemstellungen aus der Unternehmenspraxis bearbeitet. Und Lego Serious Play macht Spaß!

Lego Serious Play ist ein bisschen so, als würde man als würde man 3D-Drucke seiner Gedanken machen.“ Per Kristiansen, Mitentwickler von Lego Serious Play

Wenn Menschen mit den Händen arbeiten, sind besonders viele Hirnregionen aktiv und Denkprozesse in Verbindung mit körperlicher Bewegung und Empfindung führen zu tieferem und lang anhaltendem Verständnis der Umgebung und ihrer Möglichkeiten.

Genau diese Prinzipien nutzt Lego Serious Play. Die sogenannte Hand-Gehirn-Verbindung führt in Lego Serious Play Workshops zu tiefgründigeren Erkenntnissen und teilweise überraschenden Ergebnissen.

  • Unbewusstes Wissen wird offengelegt
  • Spielerische Atmosphäre führt zu Mut, Motivationssteigerung & Stressminimierung
  • Fantasie, Inspiration und Vorstellungskraft sind (nahezu) keine Grenzen gesetzt

Lego Serious Play wird gerne genutzt für:

  • Rapid Prototyping im Innovationsmanagement, Design Thinking oder bei Design Sprints
  • Ideenfindung für Innovation und Marketing
  • Entwicklung eines unternehmerischen Zukunfstbildes/einer Vision
  • Bearbeitung von zukunftsgerichteten Themen in Corporate Think Tanks
  • Strategieentwicklung
  • Change-Management-Projekte
  • Teamentwicklung und Teambuilding
  • Fusionen von Abteilungen oder Unternehmen
  • Projektmanagement
  • Prozessmanagement
  • Organisationsentwicklung
  • Konfliktmanagement
  • Analysen aller Art
  • Personalentwicklung und Coaching

Typischer Ablauf Lego Serious Play

Gelegentlich wird die Lego Serious Play -Methode auch auf einer individuellen Ebene angewendet, beispielsweise im Coaching oder in Rekrutierungs- und Personalgesprächen. Dann trifft ein zertifizierter Moderator auf nur einen Gesprächspartner.

Lego Serious Play einfach ausprobieren

Offen gesagt, Lego Serious Play lässt sich schwer erklären. Man sollte es einfach erleben. Deshalb:  Spielen Sie los! Schreiben Sie eine kurze Nachricht an: godulla@dgs-partner.de 

Geschichte von Lego Serious Play

Mitte der 1990er-Jahre durchlebte der dänische Spielwarenhersteller LEGO eine schwere Krise. Der damalige CEO und Enkel des Firmengründers Kirk Kristensen überlegte während dieser Zeit, ob das hauseigene Produkt, das Kreativität bei Kindern freizusetzen vermag, nicht auch zur Lösung von Herausforderungen in der Wirtschaftswelt geeignet sein könnte.

Zur gleichen Zeit suchten auch die beiden Professoren Johan Roos und Bart Victor, damals am International Institute for Management Development (IMD) in Lausanne, nach Alternativen zur herkömmlichen strategischen Planung. Zusammen mit Robert Rasmussen, dem damaligen Leiter der Produktentwicklung für Lego Education, war dann das Entwicklungsteam für Lego Serious Play gefunden. Roos brachte dabei den strategischen Hintergrund ein, Victor das Verständnis der Organisationsentwicklung und Rasmussen die Lern- und Entwicklungstheorien.

Entwicklung von Lego Serious Play

Über mehrere Jahre und in mehr als zwanzig Iterationsschritten wurde der Lego Serious Play Prozess formalisiert und optimiert. Anfang 2002 wurde Lego Serious Play dann der Öffentlichkeit vorgestellt und ist inzwischen eine offizielle Produktlinie von Lego. Seit Juni 2010 hat Lego die grundlegenden Prinzipien von Lego Serious Play unter einer Creative Commons Lizenz öffentlich nutzbar gemacht.

Wer nutzt Lego Serious Play?

Unternehmen wie Google, Coca-Cola, der Softwarekonzern SAP, aber auch Traditionsunternehmen wie die Allianz, Behörden und sogar die SOS-Kinderdörfer haben Lego Serious Play -Workshops oder -Trainings durchgeführt. In vielen Start-ups finden sich Legosteine an den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter oder in Besprechungsräumen. Die EU hat das Forschungsprojekt S-Play gefördert, in dem die Anwendungsmöglichkeiten von Lego Serious Play speziell für kleinere und mittelständische Unternehmen analysiert wurden. In Mexiko hat die dortige Regierung die Ausbildung von 100 Trainern für Lego Serious Play mitfinanziert, die das Tool gezielt als Multiplikatoren in 237 landesweiten Entrepreneurzentren schulen.

Nachteile und Kritik an Lego Serious Play

Vorbehalte gegenüber Lego Serious Play werden gelegentlich wegen des Namens der Methode genannt. Konservative Topmanager mögen die Begriffe „Play“ und „Lego“ im Kontext mit der Bearbeitung von Problemstellungen der der Unternehmenswelt nicht hören. Wer diese Methode einmal kennengelernt hat, denkt positiv darüber.

Zusammenfassung zur Lego Serious Play-Methode

Zusammenfassend steht mit Lego Serious Play eine kreativitätsfördernde Methode zur Verfügung, deren Hauptvorteile in den Möglichkeiten zur Visualisierung sowie zur tiefgründigen Kommunikation in einer konstruktiven Atmosphäre liegen. Die Verwendung von Lego macht den meisten Menschen viel Spaß, wirkt motivierend und stellt sicher, dass ausnahmslos alle Teilnehmer mit ihren Gedanken, Ideen und Vorstellungen zu Wort kommen. Insbesondere durch den Bau von Gemeinschaftsmodellen lässt sich eine hohe Identifikation mit den Ergebnissen eines Workshops erreichen. Während sich Menschen häufig sehr schwer tun, Ideen zu zeichnen, fällt es den meisten Teilnehmern eines Lego Serious Play Workshops dagegen leicht, ein Legomodell zu bauen.

Über den Autor

Peter Godulla
Peter Godulla
„Ich will Menschen ermächtigen sich ihrer individuellen Stärken bewusst zu werden, die Chancen des digitalen Wandels zu nutzen und nachhaltig von ihm zu profitieren.“

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